Kurz und Knapp
1200 Jahre Ansgar: Erzbistum Hamburg und Nordkirche starten gemeinsames Jubiläumsjahr

Unter dem Motto "Ansgar 2026 - Vom Mut, Grenzen zu überwinden" feiern das Erzbistum Hamburg und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland gemeinsam das Jubiläum zu Ehren des Missionars Ansgar von Hamburg und Bremen. Anlass ist der 1200. Jahrestag der ersten Missionsreise des späteren Heiligen nach Norden im Jahr 2026. Für das Jubiläumsjahr wurde jetzt die neue Website www.ansgar2026.de freigeschaltet. Sie bietet umfassende Informationen zu Geschichte, Bedeutung und den geplanten Veranstaltungen.
Erster Lübecker Wohlfühlmorgen für wohnungslose und bedürftige Menschen

Am 21. Februar 2026 findet in Lübeck der erste Wohlfühlmorgen für Menschen statt, die wohnungslos sind oder mit sehr wenig Geld auskommen müssen. Die Lübecker Caritas bietet dort Beratung zu sozialen Angelegenheiten, Krebsvorsorge sowie Pflegeleistungen an.
Von 10 bis 14 Uhr erwartet die Besucher*innen in der Heinrich-Mann-Schule am Brüder-Grimm-Ring 6-8 ein vielfältiges, kostenfreies Angebot: ein Frühstücks- und Mittagstisch, ein Friseurservice, eine Kleiderkammer mit warmer Kleidung, eine allgemein- und zahnmedizinische Versorgung, eine Brillensprechstunde und verschiedene Beratungsangebote. Bei einer Tasse Kaffee lässt sich zudem eine kleine Pause einlegen. Auch für tierische Begleiter ist gesorgt: Eine Tierärztin untersucht vor Ort kostenlos Hunde, und Ehrenamtliche übernehmen während der Veranstaltung die Betreuung der Vierbeiner.
Alle Angebote werden ehrenamtlich organisiert und sind vollständig kostenfrei.
Veranstaltende sind die Malteser Lübeck und die Katholische Pfarrei zu den Lübecker Märtyrern. Die Lübecker Caritas unterstützt die Veranstalter*innen bei der Organisation.
Die Schirmherrschaft übernimmt Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau.
GlücksSpirale erfüllt Wünsche: Kreativwerkstatt für das St. Vincenz
Im Garten des Caritas-Pflegeheims St. Vincenz in Rendsburg steht seit 25 Jahren ein Pavillon aus Holz. Er war damals eine sehr wohlgemeinte Spende und trägt den Namen "Marens Ruh". Viele Jahre lang wurde er bei Festen gerne von den Bewohnern genutzt, aber wie es eben so ist: die Zeit vergeht und die Nutzung ließ nach.
"Es waren unsere Mitarbeitenden der Sozialen Betreuung, die mir die tolle Idee erzählten, man könnte doch aus dem Pavillon eine Kreativwerkstatt machen. Ich fand die Idee wirklich gut, so würde der Pavillon wieder einen Sinn bekommen. Und wie wir im St. Vincenz es so machen: wir packen es an", erzählt Einrichtungsleitung Viviane Krüger.
Der Pavillon war im Inneren über die Jahre renovierungsbedürftig geworden und der Platz vor dem Pavillon war durch einen alten Brunnen, der gar nicht mehr funktionierte, eingeschränkt. Die Kosten für das Bauvorhaben waren hoch, kaum umsetzbar. Ein Antrag bei der GlücksSpirale brachte den Durchbruch: rund 15.500 Euro wurden an Förderung für das Bauvorhaben bewilligt. Die Umbauten im Außenbereich wurden noch vor dem Winter durchgeführt, die Möbel sind bereits geliefert. "Die Einweihung haben wir aber aufgrund des Wetters auf das Frühjahr verschoben, damit alle unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit den Gästen den Tag auch genießen können", erklärt Viviane Krüger. Auch die Förderer der GlücksSpirale werden im Frühjahr eingeladen. Und dann wird sich die neue Kreativwerkstatt mit Leben füllen: "Wir freuen uns jetzt schon darauf, im Freien zu werkeln, zu malen, zu basteln und der Kreativität Freiraum zu geben!"
Glücksbringer fürs neue Jahr

Zum dritten Mal in Folge waren zum Jahresbeginn im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Nikolaus in Parchim zwei besonders liebe Gäste zu Besuch: die Schornsteinfeger Alexander Stutz und Mario Müller.
Mit einem Lächeln und ganz viel Zeit im Gepäck verteilten sie kleine Glücksbringer an die Senior*innen, weckten bei ihnen Kindheitserinnerungen und sorgten für strahlende Gesichter.
