Warum ist uns das so wichtig?
Demokratie bedeutet weit mehr, als alle paar Jahre ein Kreuz auf dem Stimmzettel zu setzen. Sie lebt davon, dass Menschen sich aktiv engagieren, Verantwortung übernehmen und sich füreinander einsetzen. Das funktioniert aber nur, wenn alle sich mit ihren Anliegen gehört fühlen und tatsächlich in der Lage sind, am gesellschaftlichen und demokratischen Leben teilzuhaben.
Genau dafür sind wir da!
Die Wohlfahrtsverbände tragen jeden Tag dazu bei, dass unsere Gesellschaft funktioniert. Die Mitarbeitenden begleiten Menschen in allen Lebensphasen, schaffen Teilhabe und stärken das gesellschaftliche Miteinander jeden Tag in Kitas, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, Jugendzentren, Nachbarschaftsprojekten und vielen weiteren sozialen Einrichtungen. Wir setzen uns mit unserer Arbeit für soziale Gerechtigkeit ein.
Weshalb jetzt demonstrieren?
Wir sehen mit Sorge, dass viele Menschen zunehmen unter Druck geraten. Sie können ihre Miete nicht mehr bezahlen, sind überschuldet, fühlen sich angesichts weltweiter Krisen psychisch belastet. Hinzu kommen mangelnde Mobilitätsangebote und die Tatsache, dass gute Bildung vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Das und vieles mehr behindern Teilhabe und Mitbestimmung.
In genau dieser Situation stößt die Soziale Arbeit zunehmend an ihre Grenzen. Einrichtungen, wie zum Beispiel die Schuldnerberatung, müssen Angebote zurückfahren, weil die unzureichend finanziert sind. In der Pflege und Kinder- und Jugendhilfe fehlen Fachkräfte. Träger soziale Arbeit leiden unter der zunehmenden Bürokratie. Hinzu kommen die Spar- und Reformpläne der Bundesregierung, die teils zu massiven Einschnitten führen werden, etwa in der Pflege, Schulbegleitung oder Migrationsberatung.
Wir befürchten, dass Menschen zunehmend abgehängt werden. Das schadet dem Zusammenhalt und der Demokratie!
Und noch Thema beschäftigt uns: Auch in Schleswig-Holstein werden populistische Kräfte immer lauter. Sie ziehen unsere demokratischen Institutionen in Zweifel und treiben die gesellschaftliche Spaltung voran. Betroffen sind zunehmend auch unsere Einrichtungen, Mitarbeitende und Klientinnen und Klienten. Sie sind konfrontiert mit menschenverachtenden und diskriminierenden Äußerungen und Beleidigungen.
Haltung zeigen!
Das alles wollen wir so nicht hinnehmen! Wir sind überzeugt, dass vor allem ein guter Zusammenhalt die Demokratie stärkt. Damit wir uns als Wohlfahrt aber dafür einsetzen können, brauchen wir gute Rahmenbedingungen: eine auskömmliche Finanzierung der Einrichtungen und Angebote, faire Tariflöhne und angemessene Betreuungsschlüssel. Das kann nur ein Sozialstaat mit Rückgrat leisten.
Dafür wollen wir am 8. Oktober 2026 demonstrieren!
Ablauf der Demo am 8.10.2026
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9:30 Uhr: |
Ankommen am Rathaus Kiel |
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10:30 Uhr: |
Kundgebung |
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Anschließend: |
Start der Demo in Richtung Landtag |
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Gegen Mittag: |
Abschluss-Kundgebung vor dem Landtag |
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Anfahrt & Parken
- Auf dem Exerzierplatz in Kiel gibt es ausreichend Parkplätze. Von dort aus sind es wenige Gehminuten bis zum Rathausplatz.
- Busse können zum Aussteigen am Martensdamm vor dem Gebäude der Kieler Volksbank halten und anschließend ebenfalls auf dem Exerzierplatz parken. Vom Martinsdamm aus sind es nur wenige Gehminuten bis zum Rathausplatz.