Nach elf Jahren U.S. Army musste ich meine Karriere als Berufssoldat wegen Erfrierungen an den Füßen beenden. Ich bekam Rheuma und lebe seitdem mit chronischen Schmerzen. Als Caddy für Golfer, Geschirrspüler und Bauarbeiter hielt ich mich finanziell über Wasser, aber seelisch ging es mir gar nicht gut.
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Das Leben auf der Straße bringt viele Krankheiten mit sich. Die meisten davon sind behandelbar. Doch die Hürden zum Arzt zu gehen, sind für wohnungslose Menschen einfach zu hoch. Gerade die Zuzahlungen und die Verwaltung der Belege sind für wohnungslose Menschen eine untragbare Situation.
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Viele Wohnungslose meiden die ärztliche Praxis. Zum einen haben sie negative Erfahrungen im Umgang, weil sie nicht sauber sind, ihre Karte vergessen haben oder Zuzahlungen nicht leisten können. Zum anderen ist ihre Gesundheit nicht die oberste Priorität. Viel wichtiger ist es, woher sie ein Bett zum Schlafen und etwas zum Essen bekommen.
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