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Stand: 11.06.2018

Pressemitteilung

Caritasverbände in Mecklenburg-Vorpommern stellen ihre Transparenzstandards und -ziele vor

Schwerin - Die Caritasverbände in Mecklenburg-Vorpommern begrüßen den Vorschlag von Sozialministerin Stefanie Drese zu einer Transparenzoffensive in der Wohlfahrtspflege im Land Mecklenburg-Vorpommern. Damit hat die Ministerin die Initiative der Caritas aufgegriffen, dass alle Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern der Initiative Transparente Zivilgesellschaft beitreten. Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin, der seit Jahrzehnten in Vorpommern tätig ist, hatte seine Transparenzmaßnahmen kürzlich bei dem gemeinsamen Termin mit der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Mecklenburg-Vorpommern der Ministerin vorgestellt und war damit auf positive Resonanz gestoßen. Um die Finanzierung  der Caritasarbeit und die Aufgaben und gesellschaftlichen Ziele der katholischen Wohlfahrtsverbände darzulegen, laden die Caritasverbände zu einem Pressegespräch ein. Es findet am Dienstag, den 6.3.2018 um 11:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Caritas Mecklenburg, Am Grünen Tal 50, 19063 Schwerin statt (Konferenzraum 3. OG). Um Anmeldung wird gebeten (t.gleissner@caritas-berlin.de).

Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin ist 2012 der Initiative Transparenten Zivilgesellschaft beige-treten. Seitdem veröffentlicht der Verband das Gehalt der Geschäftsführung, Geschäftsberichte, Personalstruktur, Angaben zu Mittelherkunft und Mittelverwendung, Bescheide des Finanzamtes, gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten und die vollständigen Ziele. "Jeder kann sehen, was bei uns die Leitung verdient. Wir haben unsere Finanzanlagerichtlinien veröffentlicht. Jeder kann in unserem Geschäfts- und Lagebericht nach HGB-Standard sehen, wie wir mit Mitteln umgehen", erklärt Caritasdirektorin Ulrike Kostka. Steffen Feldmann, Direktor des Caritasverbandes des Erzbistums Hamburg mit Sitz in Schwerin, merkt an: "Transparenz ist der einzig richtige Weg. Auch wir werden die Transparenzstandards, soweit nicht schon geschehen, im Zuge des fast abgeschlossenen Fusionsprozesses der Caritasverbände Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg umsetzen". Die Freie Wohlfahrtspflege kann nach Ansicht von Kostka und Feldmann stolz sein auf die Arbeit, die ihre Mitarbeiter und Ehrenamtlichen seit vielen Jahrzehnten in Mecklenburg-Vorpommern für die Bevölkerung leisten. "Jede Organisation, die öffentliche oder kirchliche Mittel erhält, trägt eine hohe Verantwortung. Wir stehen deshalb Rede und Antwort", erklären Kostka und Feldmann. Wir möchten, dass Wohlfahrtsverbände und das Sozialministerium in Mecklenburg-Vorpommern die notwendigen Schritte einleiten, damit Transparenz auf allen Ebenen ganz selbstverständlich wird", kommentiert Ulrike Kostka die aktuelle Debatte.